Red Bull District Ride Nürnberg 2014: Brett Rheeders Nerven versagten

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Das einzige deutsche Diamond Event der FMB World Tour 2014 enttäuschte auch in diesem Jahr nicht in Nürnberg: 62.000 Zuschauer tobten, als Brandon Semenuk beim Red Bull District Ride 2014 zuschlug!
Red Bull District Ride Nürnberg 2014. Foto: Marc Müller/Red Bull Content Pool

Die 24 besten Freeride-Mountainbiker der Welt brachten auch in diesem Jahr eine gewaltige Menge beim Red Bull District Ride Nürnberg 2014 zum Jubeln – ingesamt pilgerten 84.000 Fans zum urbanen Pacours in der Nürnberger Altstadt. Motiviert durch die Jubelschreie zeigte Kanadier Brandon Semenuk in allen fünf Districts unglaubliche Tricks und nahm damit verdient die Nürnberger Krone nach Hause.

Tobende Menge feuert die Rider an

Von der Kaiserburg bis zum Hauptmarkt erstreckten sich die 5 Distrikte und boten die perfekte Kulisse für die Welteltite der Freestyle-Mountainbiker beim Red Bull District Ride Nürnberg 2014. In den historischen Gassen rasten die MTBer oft nur wenige Meter an ihren Fans vorbei: Los ging es gleich zu Beginn mit einem gewaltigen 8 Meter hohen Drop von der Kaiserburgmauer.

Enge Plastersteingassen führten die Athleten zu den weiteren Distrikts, die mit die mit abwechslungsreichen Obstacles die Kreativität der Fahrer herausforderten. So durften sich die Rider im GoPro Upside Down District bis aufs Äußerste am offenen Looping austoben, nur um dann extrem technische Tricks im Amarok Four Pack District zu demonstrieren. Die Entscheidung fiel dann jedoch im letzten District, dem Big Air.

Per Big Air zum Finale

Der Big Air katapultierte die Elite der FMB World Tour über 8 Meter hoch und 15 Meter weit vor tausenden Zuschauern über den Nürnberger Hauptmarkt. Anlauf nahmen die Fahrer aus dem Fenster im vierten Stock des Rathauses. Die zwölf Fahrer der Qualifikation hatten jeweils zwei Runs, um die Judges zu beeindrucken – am Ende kämpften die Kanadier Brett Rheeder und Brandon Semenuk Kopf-an-Kopf um den höchsten Platz auf dem Podium.

Die Crowd hielt den Atem an, als bei Brett Rheeder im finalen Lauf die Nerven versagten und er im dritten Distrikt stürzte, Obwohl Reeder nach dem ersten Run noch knapp die Führung verteidigte, musste er sich nach einem sensationellen zweiten Run von Semenuk mit 0.84 Punkten Rückstand geschlagen geben. Das Podium komplettierte der Belgier Thomas Genon.

Der Gewinner im Interview

„Ich bin so glücklich, dass ich es bis ganz oben aufs Treppchen geschafft habe. Mit diesen unglaublich vielen Zuschauern ist der Red Bull District Ride anders als alle Events. Ich bin überwältigt, dass ich für sie so einen Run abliefern konnte“, so der Gewinner Semenuk im Interview nach dem Red Bull District Ride 2014.

Einzig die deutschen Athleten schwächelten etwas in Nürnberg: So schied die deutsche Publikumshoffnung Peter Henke bereits in der Qualifikation aus. Auch Lukas Knopf flog ans Finale vorbei. „Der Kurs ist sehr anspruchsvoll mit seinen verschiedenen Obstacles.(…) Bei mir hat es heute leider nicht gereicht. Aber ich hatte trotzdem eine gute Zeit in Nürnberg“, resümiert der Peter Henke über das Red Bull District Ride Nürnberg 2014.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Red Bull District Ride 2014 zu finden.

Foto: Marc Müller/Red Bull Content Pool

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